Deutschland nach der Energiewende

Aktuelle Entwicklungstendenzen

Nach der Verabschiedung des erneuerbare Energien Gesetzes im Sommer 2011 werden die Investitionen sowie der Ausbau alternativer Energiequellen in Deutschland konsequent vorangetrieben. Dabei belegen aktuelle Zahlen der Energiewirtschaft und neueste Umfragen bei Stromkunden, dass das Thema mittlerweile breite Akzeptanz in der Bevölkerung findet. Das Überschreiten der 20-Prozent-Marke am Gesamtanteil der Energieversorgung im ersten Halbjahr 2011 sieht insbesondere Bundesumweltminister Norbert Röttgen als deutlichen Beweis für die Zukunftsfähigkeit der neuen Energiepolitik.

Erneuerbare Energie 2010

Alternativer Energien machten 2010 17% des Bruttostromverbrauchs und einen Anteil von rund 11% des gesamten Energieendverbrauchs (dazu gehören Strom, Wärme, Mobilität) aus. Ferner waren 367.400 Menschen in der Branche beschäftigt und es wurden Investitionen in Höhe von 26,6 Mrd. Euro getätigt. Als wichtigste Energieträger im Hinblick auf den gesamten

Energieverbrauch sind allen voran Biomasse (7,7%), Windenergie (1,5%) und Wasserkraft (0,8%) vor den Restlichen (0,9%: z.B. Solarthermie, Geothermie, Photovoltaik)

zu nennen. Betrachtet man den Beitrag, den regenerative Energiequellen pro Sektor des Endenergieverbrauchs bereitstellen, liegen die Zahlen etwas anders. So sind grüne Energieträger bereits für die Hälfte der kompletten Wärmeerzeugung in Deutschland verantwortlich. Auch bei der Stromgewinnung liegt dieser Anteil schon bei über einem Drittel. Lediglich im Hinblick auf Kraftstoffe hängen erneuerbare Energien mit einer Quote von 13% des Gesamten noch deutlich hinterher.

Erneuerbare Energien Global

Global gesehen beläuft sich der Anteil regenerativer Energien auf 16,6% des Gesamtverbrauchs. Experten erwarten, dass sie angesichts einer stetig wachsenden Weltbevölkerung zukünftig eine große Rolle bei der Deckung des weltweiten Energiebedarfs spielen werden.

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